iPath.Berlin: Mikrotom

FAQs zum Leistungsangebot der iPATH.Berlin

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Antworten zu häufig gestellten Fragen

Was sind geeignete Gewebeproben?

Gewebeproben sind repräsentative Gewebestücke in ausreichender Größe, d.h. mindestens 1-2 cm2 aus einem Bereich, in dem makroskopisch Veränderungen sichtbar sind.

Werden auch bereits angefertigte Paraffinblöcke oder Gewebeschnitte bearbeitet?

Ja, gern. Bitte wählen sie eine für diese Materialien geeignete Transportform.

Wann werden Proben durch die iPATH.Berlin entgegengenommen?

Probenlieferungen werden arbeitstäglich zwischen 9 und 15 Uhr in Empfang genommen. Bitte denken sie daran, dass das Trockeneis in der Transportverpackung nicht ewig hält. Wir empfehlen deshalb einen Lieferweg zu wählen, der möglichst kurze Zeit in Anspruch nimmt.

Dürfen die Proben in Formaldehydlösung versandt werden?

Ja, wenn das gut verschlossene Probengefäß geeigneter Größe vollständig, d.h. bis unter den Deckel, mit Formaldehydlösung gefüllt ist.

Lagert die iPATH.Berlin meine Proben?

Wir lagern ihre Proben bei Raumtemperatur (FFPE-Material) oder in einem temperaturüberwachten Tiefkühler bei -80°C (kryokonserviertes Material). Während der Bearbeitungszeit durch die iPATH.Berlin bis maximal 10 Arbeitstage nach der Übergabe der Ergebnisse ist die Lagerung kostenfrei. Sollten sie die Proben bis dahin nicht abgeholt oder keine Rücksendung beauftragt haben, berechnen wir die Kosten wie bei der Langzeitlagerung. Details finden sie in §8 der Nutzerordnung (PDF)

Wieviel kosten die Antikörper für die Färbungen?

Die Preise im Leistungskatalog sind Selbstkostenpreise, die aus unseren Erfahrungen pauschaliert die Kosten für die Reagenzien, Antikörper und Entwicklungssysteme enthalten, die in den Färbungen verwendet werden. Das gilt auch für Reagenzien, Antikörper und Entwicklungssysteme, die wir für ihren speziellen Auftrag anschaffen und in einem neuen Färbeprotokoll etablieren (vgl. Leistungskatalog).

Kann ich Antikörper, die für meine Färbungen verwendet werden sollen, zur Verfügung stellen?

Ja, gern. Für Details einschließlich der Kostenkalkulation wenden sie sich bitte per ipath-cf(at)charite.de

Wie mache ich in Veröffentlichungen deutlich, dass Leistungen der iPATH.Berlin in Anspruch genommen wurden?

Bei Routineanalysen bitte den Beitrag des Team der iPATH.Berlin in ihrem Manuskript in den Materials and Methods oder in den Acknowledgments vermerken. Intellektuelle Beiträge im Rahmen von Kooperationen sollen durch Ko-Autorenschaften von Mitarbeitern der iPATH.Berlin gewürdigt werden. Details finden sie in §12 der Nutzerordnung (PDF)

Kann ich mehrere Marker gleichzeitig darstellen?

Ja. Bei ausreichend abgegrenzten Emissionsmaxima der Fluoreszenzen ist das in der Immunfluoreszenz möglich. Multispektrale Auflösung gestattet das auch für die Immunhistochemie, bei der für das menschliche Auge nicht unterscheidbare Mischfarben entstehen. Dafür und für eine maximale spektrale Auflösung in der Immunfluoreszenz nutzt die iPATH.Berlin die multispektrale Auswertung mit dem Vectra 3.0-System (gefördert durch die Stiftung Charité).